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ZauchrauWährend der Jahreshauptversammlung 2006 des TuRa 1888/09 Freienohl wurde Manfred Zachrau eine besondere Ehre zuteil. Er wurde für 50-jährige Mitgliedschaft geehrt und freute sich über die Ernennung zum Ehrenmitglied. Ein Leben lang  ist er seinem Verein treu geblieben und aus der Vereinsgeschichte nicht mehr wegzudenken.

In der Knabenmannschaft des TuRa Freienohl begann Manfred Zachrau 1956 seine Fußballkarriere, durchlief sämtliche Jugendmannschaften des Vereins mit denen er viele Male Kreismeister und Kreispokalsieger wurde. Er machte sich bereits als Jugendlicher einen Namen als er beim 5:0-Sieg des TuRa Freienohl gegen den TuS Sundern gegen den Rekord-Amateur-Nationalspieler Erhard Amann spielte. Zachrau schoss in diesem Spiel drei Tore.

Schließlich schaffte es Zachrau zum Mittelstürmer und Kapitän der ersten Seniorenmannschaft. Hier feierte er seine größten Erfolge. Unter der Leitung des unvergessenen Trainers Hans Lohrmann, der „eiserne Hans“, gelang 1972 Manfred Zachrau und dessen Bruder Peter der Aufstieg des heutigen Arnsberger A-Ligisten  in die Landesliga. Der 1977 verstorbene Fußballlehrer Lohrmann hat es  verstanden, die bisher erfolgreichste Mannschaft des TuRa entsprechend zu formen. Mit einem 3:1 bezwang TuRa Freienohl  damals den SV Oberschledorn, wurde Bezirksklassenmeister und erreichte die höchste Liga, in der TuRa je gespielt hat, der Höhepunkt in der Vereinsgeschichte. Die Westfalenpost titelte damals „Freudentaumel in Freienohl: TuRa in der Landesliga – Trainer Lohrmann wurde von seinen glücklichen Spielern vom Platz getragen“. An besagtem Tag wurde lange im Vereinslokal Hellmann gefeiert. Ein anschließender  großer Festakt in der mit roten und weißen Nelken geschmückten Schützenhalle wird für ihn, seine Mannschaftskameraden  und viele Freienohler unvergessen bleiben. 

Zauchrau„Der Aufstieg in die Landesliga und die Jahre unter Trainer Hans Lohrmann waren die besten meiner Karriere,“ blickt Manfred Zachrau heute zurück. An die 1000 Treffer hat der Fußballer in seiner Laufbahn erzielt und sich somit einen Namen auf den Wunschzetteln vieler Fußballclubs gemacht. Vereinsvertreter aus Hüsten, Neheim, Sundern, Plettenberg oder auch Niederrheinvereine wie der VfB Lohberg oder Sterkrade 06/07 buhlten um die Verpflichtung des Torjägers. Der Bundesligist Tasmania Berlin wollte die Zachrau-Brüder Manfred und Peter gleich im Doppelpack verpflichten. 

Bis ins Alte-Herren-Alter gab es jedoch keine Alternative für den TuRaner, er blieb seiner Mannschaft von der Küppelkampfbahn treu. Der gelernte Elektriker arbeitete über 26 Jahre als Betriebselektriker bei der Brauerei Veltins bevor er 2002 nach einem schweren Arbeitsunfall in den Ruhestand ging.

 

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