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Balve. Am Karnevalswochenende stehen in der Fußball-A-Liga Arnsberg zwei Fragen im Mittelpunkt. Schafft es die SG Balve/Garbeck im Topspiel gegen TuRa Freienohl Platz zwei zu sichern und kann sich der SuS Beckum für die peinliche Niederlage bei Schlusslicht TuS Sundern II rehabilitieren?

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Völlig entspannt ist die Lage am Langenholthauser Düsterloh, denn der TuS hat als Tabellenführer elf Zähler Vorsprung auf Platz zwei und mit dem SSV Stockum am Samstag eine machbare Aufgabe vor sich. Der Gast aus Stockum lebt in erster Linie von Spielertrainer Erhard Krengel, der indes auch in die Jahre gekommen ist und am Saisonende seinen Trainerposten bekanntlich an Uwe Hausherr abgeben wird.

Dies alles interessiert den TuS Langenholthausen nur noch am Rande, denn mit der A-Liga braucht sich die Droste-Elf im kommenden Jahr voraussichtlich nicht mehr beschäftigen.

Das Topspiel steigt bereits am Freitagabend, wenn die punktgleichen Tabellenzweiten SG Balve/Garbeck und TuRa Freienohl aufeinandertreffen. Am Küppel treffen damit die einzigen verbliebenen Verfolger von Langenholthausen aufeinander, doch der Titel ist in beiden Lagern bereits abgehakt. „Es geht nur darum wer am Ende Zweiter wird und wir wollen mit einem Sieg dort diese Richtung einschlagen“, sagt Spielertrainer Sascha Wegener.

Dass es gegen die Garbe-Elf schwer wird, weiß der SG-Coach genau, „aber wenn wir vor allem defensiv genauso gefestigt auftreten wie zuletzt gegen Langenscheid, ist für uns einiges drin“, so Wegener.

Nichts drin war in diesem Jahr bislang für den SuS Beckum, der alle vier Partien verlor und zuletzt beim 5:8 gegen den designierten Absteiger TuS Sundern II den sportlichen Offenbarungseid leistete. „Was wir dort gezeigt haben, kann nicht der Anspruch sein, das war schlichtweg blamabel“, redet Co-Trainer Oliver Freiburg Fraktur. Der Abstiegskampf, der nach ansprechender Hinrunde längst passé schien, ist mittlerweile wieder ein zentrales Thema auf der Hinsel.

Am Samstag empfängt der SuS mit dem TuS Hachen ein Team, das in 2011 ebenfalls noch ohne jeden Zähler dasteht und ebenfalls mächtig unter Druck steht. „Bachum punktet in diesem Jahr häufiger, die haben sich offenbar noch nicht aufgegeben, das ist für uns gefährlich“, sagt Oliver Freiburg.

Daher verlangt er am Karnevelssamstag eine entsprechende Reaktion seiner Elf. „Jeder muss sich selbst hinterfragen, ob er aktuell genügend investiert. Die Einstellung muss wieder passen, wir müssen mehr Laufbereitschaft und Leidenschaft zeigen“, fordert Freiburg.

 

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