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Spielverein Westfalia Soest – TuRa Freienohl 4:1

Am vergangenen Sonntag gastierte unsere erste Mannschaft zu einem Testspiel beim SV Westfalia Soest. Zur Verfügung standen dabei quasi nur 11 Leute. Das waren Dirk Potofski, Christian Henke, Dominik Beule, Maurice Neise, Steffen Müller, Christopher Graf, Dirk Stoltefaut, Tom Salinus, Marc Werner, Janik Hülsmann und Marius Feicke. Zudem hatte sich Christopher Franz erneut bereit erklärt die erste Mannschaft als Gastspieler zu unterstützen und auch Hussein Nouhi nahm auf der Bank Platz.

Personell extrem geschwächt kam TuRa in der ersten Hälfte nicht richtig ins Spiel und wurde gleich nach 7 Minuten kalt erwischt. Der SV brachte den Ball über die rechte Außenbahn nach vorn und im Zentrum stand Maximilian Brenk frei. Der bekam den Ball und erzielte früh das 1:0. Aber auch danach ließ TuRa so ziemlich alles vermissen was guten Fußball ausmacht. So hätte man nach 12 Minuten bereits mit 2 Toren im Hintertreffen sein können, aber der Querbalken verhinderte dass ein Schuss vom Maik Bußmann den Weg ins Tor fand. Ein Torschuss von Dominik Beule 1 Minute später, der das Tor aber um mehrere Meter verfehlte stellte das einzige Freienohler Lebenszeichen der Anfangsphase dar. In der 19. Minute kam bei Freienohl dann auch noch Pech dazu. Nach einem Flankenversuch der Gastgeber sprang Christopher Graf der Ball an die Hand. Da sich das Ganze im Strafraum ereignete gab es Strafstoß für Soest. Dieser Aufgabe nahm sich Simon Kötter an. Er jagte das Leder rechts oben ins Tor und ließ Dirk Potofski keine Chance, obwohl dieser sogar noch die Fingerspitzen an die Kugel brachte. Nur 3 Minuten später legte ein Spieler des SV den Ball quer für den mitgelaufenen Rene Diasonama, der den Ball freistehend vor dem leeren Tor, aber nicht richtig traf und die riesige Chance liegen ließ. Nur eine weitere Minute später versuchte es Simon Kötter, aber sein Schuss verfehlte das Freienohler Gehäuse um Haaresbreite. Die bis dahin gefährlichste Aktion für Freienohl gab es auf der anderen Seite in der 33. Minute. Steffen Müller hatte erspäht, dass der gegnerische Torwart etwas zu weit vor seinem Kasten stand und versuchte sein Glück aus etwa 40 Metern, doch der Ball ging 1 bis 2 Meter über das Tor. Nur 5 Minuten später bot sich TuRa dann aber eine wirklich gute Torchance, als Dirk Stoltefaut auf den gegnerischen Keeper zulief, den Ball allerdings nicht am Schlussmann der Gastgeber vorbeibrachte. Auf der anderen Seite war es dann nur wenige Minuten später wieder Rene Diasonama, dessen Schuss aber abgeblockt wurde. In der 43. Minute hatte der Stürmer der Westfalia, dann aber mehr Glück. Nach einem katastrophalen Ballverlust der Freienohler in der eigenen Defensive legte Maximilian Brenk auf Diasonama quer, der in dieser Situation die Nerven behielt und den Ball ins leere Tor schob. Mit dem 0:3 bestens bedient ging es für die Freienohler in die Halbzeitpause. Nach dem Seitenwechsel wirkte die Mannschaft dann wie ausgewechselt auch wenn immer noch die gleichen Spieler auf dem Feld standen. Zwar ließ man gleich 4 Minuten nach Widerbeginn eine weitere Großchance zu, welche von Giacomo König nicht genutzt wurde, aber die Laufbereitschaft, Zweikampfbereitschaft und die Leidenschaft, die im ersten Durchgang nicht vorhanden war, hatte man nun wieder gefunden. Somit hatte man gleich im direkten Gegenzug eine gute Möglichkeit durch Dirk Stoltefaut, der im eins-gegen-eins mit dem Torwart aber wiederholt nur zweiter Sieg blieb. Auch 2 Minuten später hatte Stoltefaut einen Abschluss, allerdings aus etwas weniger aussichtsreicher Position. 2 weitere Minuten später, war es Kapitän Marc Werner, der es mit einem Schlenzer von der 16-Meter-Linie versuchte, allerdings am Querbalken scheiterte. Danach flachte das kleine Freienohler Feuerwerk wieder ab, aber man war trotzdem weiterhin voll im Spiel. Zumindest was den Einsatz anging. Natürlich ergaben sich auch auf der anderen Seite Chancen, sodass Giacomo König und Maik Bußmann das Ergebnis nach einer guten Stunde auch höher hätten gestalten können, aber TuRas Defensive stand gut und verteidigte die meisten Situationen ordentlich. Für die letzten 25 Minuten spielte dann Christopher Franz für Dominik Beule. Das Spiel war auch in der Schlussphase weiterhin gut. Tom Salinus versuchte in der 71. Minute mit einem Schuss aus dem Rückraum sein Glück, wurde aber nicht belohnt. 2 Minuten später kam auf der anderen Seite Kwame Opoku zum Abschluss hatte aber ebenso wenig Erfolg. In der 76. Minute wurde es dann wieder gefährlich als Maurice Neise nach einer Flanke vor dem Soester Tor auftauchte. Allerdings klatschte Neises Schuss nur an den Pfosten. 4 Minuten später wurde der Freienohler Aufwand dann belohnt. Dirk Stoltefaut hatte im Strafraum die Übersicht für Steffen Müller, der den Ball unter dem Torwart her ins Tor schoss. Die Antwort des SV ließ allerdings nicht lang auf sich warten. Nur 180 Sekunden später spielte Kwame Opoku auf Giacomo König, der anschließend Dirk Potofski umkurvte und den Ball ins Tor schob. Kurz darauf brachte auch Christopher Franz noch einmal einen Schuss auf den Soester Kasten. Dieser wurde aber nicht gefährlich genau wie der Torschuss von Jannick Kastner in der 88. Minute auf der anderen Seite.
Nach einer peinlich schwachen ersten Hälfte und einem starken zweiten Durchgang ging das 1:4 aus Freienohler Sicht unterm Strich in Ordnung.
Weiter geht‘s nun voraussichtlich am kommenden Sonntag zu Hause um 15:00 Uhr gegen den TuS SG Oestinghausen, welcher in der Bezirksliga Staffel 7 auf dem 12. Tabellenplatz liegt. Eventuell könnte es auch am kommenden Freitag kurzfristig bereits zu einem Testspiel kommen. Sollte das der Fall sein würde die Information, aber schnellstmöglich an dieser Stelle bekanntgegeben.

Bericht Nils Poprawski

 

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